AHC Lakers

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Women Ice Hockey HC Lakers

Dameneishockey….. Für wenige ein Begriff mit Hintergrund, für viele eine Passion. 

Eishockeysport ist vorwiegend bekannt und beliebt bei Männern. Dass in unserer Gesellschaft nun auch Damen das Interesse und die Leidenschaft dafür geweckt haben, ist noch nicht sehr weitläufig. Umso schwieriger wird es also, für Damenvereine Fuß in diesem Bereich zu fassen. 
 
 
Seit einigen Jahren nun gibt es die Dameneishockeymannschaft der „Lakers“. Begonnen hat es vor ca. 5 Jahren, wo sich einige junge und vollmotivierte Mädels getroffen, einen Coach angeheuert und dann ihr Können auf den Kufen unter Beweis gestellt haben. 
Anfangs war es noch der Südtirol Cup mit dem einzigen Gegner aus Pustertal. Nachdem die Lakers diesen erfolgreich abgeschlossen hatten, musste eine neue Herausforderung gefunden werden. Damals noch unter der Führung des Trainers Markus Sparer und Präsident Peter Meraner wurde die Mannschaft in die höchste italienische Liga der Serie A eingeschrieben. Mit weiteren vier Mannschaften kämpften sie um die Meisterschaft. Seit vier Jahren nun befinden sie sich in dieser Liga. Im letzten Jahr wurde dann ein weiterer Schritt gewagt. Die Lakers spielten in der internationalen Damenliga DEBL 2 mit anderen sechs Mannschaften. Ziel war es in den ersten Rängen mitzuhalten. Mit Stolz kann man sagen, dass dieses Ziel erfolgreich erreicht wurde. Punktegleich mit dem Sieger dieser Liga, erreichten die Damen unter Trainer Stefano Daprá den zweiten Platz. 
 
Besonders nennenswert sind auch die persönlich erreichten Ziele einiger Spielerinnen. Darunter gemeint ist der Einstieg in die italienische Nationalmannschaft. Es sind viele Spielerinnen, welche in den vergangen Jahren einige Male die Möglichkeit erhalten haben Teil der Besten Spielerinnen Italiens zu sein. Darunter befinden sich Anna Florian, Claudia Messner, Caroline Theiner, Barbara Hafner, Doris Prossliner, Lena Covi, Rita Flor, Tanja Larger und Lisa Gallmetzer. Aber auch in der Jugendmannschaft unter 18: Torfrau Eugenia Pompanin, Martina Toniatti, Emily Moser, Deborah Pramstaller, Tahnee Wild und Clelia Bonata.
Alle genannten Namen konnten internationale Beziehungen knüpfen und viele tolle Erfahrungen sammeln, welche sich in deren sportlichen Karriere auszeichnen. 
 
In der letzten Saison musste man leider mit vielen Rückschlägen kämpfen. Bis Dezember musste man auf Prossliner Doris verzichten, welche sich in der Schulter verletzt hatte. Dann verletzte sich Torjägerin Larger Tanja in der Schulter und war ab Dezember leider nur noch auf der Tribüne anzutreffen. Auch Jaitner Lisa hatte das Glück nicht auf ihrer Seite. Nach einem unglücklichen Sturz verletzte sie sich am Knie. Doch dies konnte Lisa nicht aufhalten, Zähne zusammenbeißend ließ sie ihre Mannschaft nicht im Stich und zeigte trotz Handicap eine hervorragende Leistung.  Und zu gutem Schluss wurde Eisenstecken Sophie von einem Puck an der Hand getroffen und fiel für die Endspiele aus. 
Zusammenfassend auf die letzte Saison kann man stolz zurückblicken. Die jungen Mädels bewiesen Teamgeist, Zusammenhalt und vor allem unterstützen sie sich gegenseitig. Es waren nicht nur lange Busreisen, sondern vor allem waren es tolle und lustige Erfahrungen, welche die Mannschaft und alle Mitwirkenden zu einer Familie heranwachsen ließ. 
 
Und nun freuen wir uns gemeinsam die Saison 2015/16 starten zu lassen!!